Am zweiten Wettkamptag (Sonntag) machten sich dann die Teilnehmer der AK13 wieder früh auf den Weg, um rechtzeitig vor Ort zu sein. Dieses Mal an Bord: Nastasia Hintze und Marie Amm (AK13 – Mädchen) und Finn Heß (AK13 – Jungen). Die beiden Mädels, um „Gold-Marie“ und Nastasia Hintze hatten unterschiedli-che Vorzeichen. Für Nastasia Hintze ging es hauptsächlich darum, nach schwierigen zurückliegenden Wo-chen in den Spielrythmus zu kommen und sich bestmöglich zu verkaufen. Dies gelang Ihr auch. Ein Sieg und einige knappe Ergebnisse sind das Resultat, mit welchem die Trainer sehr zufrieden waren. Nach dem Erfolg am Vortag in der AK11 ging es bei Marie Amm darum wertvolle Erfahrung eine Altersklasse höher zu gewin-nen. Sie sollte schon für den ein oder anderen Jubel bei den Trainern und Ihrem „Fanblock“ sorgen. Aller-dings musste man recht schnell feststellen, dass ihr der Vortag doch etwas in den jungen Knochen steckte. Es gelangen ihr zwei Siege in der Gruppenphase, dies reichte jedoch nicht, um in die KO-Runde einzuziehen. Sollte ihre Entwicklung so weitergehen, wird sie im nächsten Jahr aber sicher auch in dieser Altersklasse schon ein Wörtchen mehr mitzureden haben. Im Doppel hatte sie mit Romy Fetsch (Mittelschmalkalden) eine gute Partnerin an ihrer Seite. Die beiden ergänzten sich prima, schrammten sogar knapp am Edelmetall vorbei, sodass, das eingespielte Spitzendoppel Ella Quett/Alana Wille im Viertelfinale an den Rand der Nie-derlage gebracht wurde.
Zu guter Letzt wollte Finn Heß in seinem zweiten Jahr in der Altersklasse U13 der Jungen für die ein oder andere Überraschung sorgen. In der Gruppenphase hielt er sich schadlos und konnte seine drei Partien sieg-reich gestalten. Im Achtelfinale traf er dann auf einen ebenbürtigen Gegner, was sich in fünf knappen Satz-verläufen widerspiegelte. Das bessere Ende hatte nach langem Kampf der Youngster aus Mühlhausen. Mit etwas mehr Cleverness wäre hier durchaus ein Sieg für F. Heß möglich gewesen. Somit musste er vorzeitig den Traum einer Einzelmedaille adieu sagen. Die Möglichkeit blieb allerdings noch im Doppel mit seinem Partner Max Nitschl (TSV Nobitz). Also setzten die beiden nun alles auf diese Karte, mit Erfolg.
Der Weg führte sie mit klasse Abwehr-Angriff-Kombinationen bis ins Halbfinale, in dem sie sich gegen die späteren Gesamtsieger geschlagen geben mussten.
So ging der zweite Wettkampftag spät, aber ebenfalls mit Edelmetall, zu Ende.
„In Summe stehen 1x Gold und 3x Bronze auf der Habenseite. Wir wussten, dass einiges möglich ist. Dass es allerdings für vier Medaillen reicht, hätten wir nicht erwartet und sind dementsprechend mehr als zufrie-den. Die kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre zahlt sich aus und wir sind für die Zukunft gut aufgestellt. Herzliche Glückwünsche an alle, wir sind stolz auf euch!“ , resümierte Nachwuchsleiter R. Bauroth.
Die Ergebnisse im Detail können unter folgendem Link eingesehen werde:
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